• Weinland rund um Klöch und Tieschen

Weinverkostung in der Region Bad Radkersburg

Weine aus dem Süden der Steiermark verkosten

Sonnenverwöhnt, mildes Klima, fruchtbare Böden – die besten Voraussetzungen für engagierte Winzer Spitzenweine in der Region Bad Radkersburg zu kreieren.

Weinbau hat eine lange Tradition in der Region Bad Radkersburg. Bereits 1448 wurde im Süden der Steiermark mit der intensiv gepflegten Weinkultur begonnen. In der Altstadt von Bad Radkersburg ist die 700-jährige Geschichte an fast allen Ecken spürbar: Vom Hauptplatz mit seinen Renaissance-Fassaden bis zur gotischen Stadtpfarrkirche und dem Palais Herberstorff mit dem prächtigen Arkadenhof.

Die Parktherme Bad Radkersburg mit ihrem mineralreichen Thermalwasser, Veranstaltungen und kulinarische Köstlichkeiten machen die Region Bad Radkersburg zu einer einzigartigen Urlaubsregion im Süden des Thermenland & Vulkanland Steiermark. Entdecken Sie die Region bei vielen möglichen Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren.

Reife Trauben im Herbst
© Thermen- & Vulkanland Steiermark / Foto Harald Eisenberger

Wein, Wasser & Vulkan Erlebnisverkostung

Genießen Sie ab sofort die vollmundige Verkostungsreihe bei ausgewählten Winzern. "Wein, Wasser & Vulkan Erlebnis" lautet das Motto der speziellen Verkostung. Bei erfahrenen Winzern lernen Weinliebhaber sowohl die besten Rebsorten der Region als auch das mineralstoffreiche Trinkwasser kennen. Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch die kredenzte Winzerjause, die Sie gegen Vorbestellung dazu buchen können. Zusätzlich gibt es Infos über die Gesteine der Region und Bodenproben zum Anfassen.

In der Region Bad Radkersburg ist Wasser mehr als ein Grundnahrungsmittel. Mit den zwei eigenen Quellen, der Stadtquelle (Long Life Mineralwasser) und der Josefsquelle (Sicheldorfer Heilwasser), hat man das beste Lebenselixier direkt vor Ort. Die Unterschiede zwischen dem süßen, mineralischen Long Life Mineralwasser und dem weichen, jodhaltigen Sicheldorfer Heilwasser werden bei der Verkostung deutlich. Also, am besten selbst probieren.

  • Weinverkostung von 5 Weinen
  • Wasserverkostung mit Long Life und Sicheldorfer
  • Bodenbeschaffenheit der Rieden
  • Preis € 11,00 pro Person
  • Gegen Voranmeldung können Sie beim jeweiligen Betrieb Brot, Käse und Schinken dazu buchen.
Terroir ©reschco2016
Mineralwasserverkostung

Teilnehmende Betriebe

Im Prospekt finden Sie alle Winzerinnen & Winzer, die die Wein, Wasser & Vulkan Erlebnisverkostung in der Region Bad Radkersburg anbieten.

Buschenschank radeln
ab € 93,20

Buschenschank radeln

4 Tage / 3 Nächte
6 Tage / 5 Nächte
Gültig von 01.04. - 31.10.2018
Genuss urlauben
ab € 112,70

Genuss urlauben

4 Tage / 3 Nächte
Gültig von 01.09. - 31.10.2018
Picknick
ab € 133,00

Picknick im Grünen

4 Tage / 3 Nächte
Gültig von 01.03. - 31.10.2019

Worauf achtet man bei der Weinverkostung?

Bei der Verkostung von Wein arbeiten Sie mit allen Sinnen. Der Überbegriff für die Wahrnehmung mit den fünf Sinnen ist Sensorik.

Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten sind bei der Weinverkostung unverzichtlich. Mit dem Hörsinn tauschen Sie sich mit anderen bei jedem Schritt der Verkostung fachlich über den Wein aus.

Sehsinn

Mit dem Auge werden Klarheit, Farbe und Kohlensäuregehalt des Weines beurteilt.

Wenn Sie die Farbe beurteilen möchten, sind die Lichtverhältnisse im Verkostungsraum sehr wichtig. Mit weißem Hintergrund können Sie Farbe am besten erkennen. Tipp: Einfach ein weißes Blatt Papier hinter Ihr Glas halten!

Auch die Konsistenz, auch Viskosität des Weines genannt, kann durch Ansehen beurteilt werden. Beim Schwenken Ihres Weinglases beobachten Sie die Instensität, die Form und Geschwindigkeit der Schlieren und können somit den Alkohol- und Extraktstoffgehalt erkennen.

Geruchssinn

Beim Duft eines Weines unterscheidet man zwischen Aroma, das von der Traube stammt, und Bukett, das durch die Weinbereitung und Lagerung entsteht.

Bei der Weinverkostung beurteilen Sie den Geruch zuerst extern, indem Sie am Wein riechen. Durch mehrmaliges kurz aufeinanderfolgendes Einatmen nimmt man den Geruch intensiver wahr.

Intern wird der Geruch nochmal im Mund aufgenommen, da hier noch weitere Gerüche freigesetzt werden. Sie haben sicherlich auch schon einmal beobachtet, dass Wein ganz anders riecht, als er schmeckt, oder?

Geschmackssinn

Bei der Verkostung von Wein werden zuerst folgende Geschmäcker unterschieden:

  • Säuren: Hier unterscheidet man zwischen der Apfelsäure, die bei kühlerem Klima entsteht und der Weinsäure, die bei Weintrauben aus warmen Klima vorkommt.
  • Süße: Der nach der Gärung verbleibende Zucker wird als Restsüße bezeichnet. Je nachdem wie viel vorhanden ist, spricht man beim Wein zum Beispiel von trocken, halbtrocken oder süß.
  • Bitterkeit: Die Gerbstoffe oder Tannine kommen von der Beerenschale, der Kerne oder Kämme und sind vor allem bei Rotwein erwünscht. Ein Wein kann zum Beispiel samtig, rund, zartbitter oder gerbstoffreich sein.

Weiters werden beim Geschmack auch noch Harmonie (süffig, finessenreich, ausgewogen), Alter (jung, reif), Körper oder Extrakt (schlank, mittelgewichtig, vollmundig), Alkohol (leicht, mittelschwer, stark) und Abgang (harmonisch, lang anhaltend) beurteilt.

Tastsinn

Über die Zunge und den Gaumen werden bei der Weinverkostung unterschiedliche Eindrücke ertastet. Beurteilt werden dabei

  • Temperatur: Rotweine sollten nicht zu warm und Weißweine nicht zu kalt sein.
  • Schmerz: Ein zu hoher Alkoholgehalt kann die Nase reizen.
  • Druck: Im Wein entsteht Druck durch Traubengerbstoffe, Holzgerbstoffe oder CO².

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