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Halbenrain
Halbenrain
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Halbenrain

Natur trifft Kultur

Die Marktgemeinde Halbenrain liegt im südöstlichen Teil der Steiermark, umgeben von grünen Wäldern, in der nähere von Bad Radkersburg, den Klöcher und Tieschener Weinbergen. Auch die Parktherme ist nicht weit entfernt von Halbenrain.

Die fast als Hügel erkenntliche Murterrasse, die sich durch das ganze Ortsgebiet zieht, dürfte in vorchristlicher Zeit durch kleine Weiler besiedelt gewesen sein. Die erste nachweisliche menschliche Wohnstätte war eine Holzburg an einem vorspringenden Teil der hauptsächlich aus Lehm bestehenden und in mehreren Metern steil abfallenden Murterasse - das castrum Haldenrain.

Da die Mur, früher am Rande der Terrasse floss, dürfte sie in der damaligen Zeit, bedingt durch den hohen, ungeregelten Wasserstand, die ganze Ebene bis Radkersburg (nachweislich auf einer Murinsel erbaut) als Flußbett und Überschwemmungsgebiet beansprucht haben.

Das erklärt auch den heiligen Nikolaus als Schutzpatron der Pfarrkirche.

Die erste urkundliche Nennung von Halbenrain erfolgte am 26. April 1244, als Friedrich II, der Streitbare seinem Landschreiber Witigo und dessen Bruder Rüdiger castrum Halbenrain als Lehen verlieh. Die genaue geschichtliche Herkunft des Namens "Haldenrain" bzw. des späteren Namens "Halbenrain" ist nicht bekannt, jedoch dürfte sich der Name vom althochdeutschen Wort "hald" (Abhang, geneigt) und vom "Rain" (Begrenzung, Bodenerhebung) herleiten. Es folgten verschiedene Adelsgeschlechter, die die Burg Haldenrain in Lehensbesitz hatten.

Am 1. April 1724 kaufte Georg Christoph Graf Stürgkh von Graf Halthann die Herrschaft Halbenrain. Sie verblieb bis zum Jahre 1980, als ein Großteil der Besitzungen verkauft wurden, im Geschlecht der Grafen Stürgkh. Das Schloss Halbenrain, welches von einem herrlichen Park umgeben ist und mit seinen drei Geschossen und einem Arkadenhof ein Juwel dieser Region darstellt, wurde vom Land Steiermark erworben und beherbergt nun eine Fachschule für ländliche Hauswirtschaft. Der angrenzende, nahezu verzaubernde, inmitten der Natur liegende Kräutergarten für alle Kräuterliebhaber ist ein empfehlenswertes Ausflugsziel.

Schloss Halbenrain
Murauen

Natur, Kultur & Kulinarik

Das milde Klima, die Wälder und die Großteils naturbelassen Murauen bieten ein geradezu ideales Wandergebiet und für Radler mit den variantenreichen Radtouren ein wahres Erlebnis.

Im Schloss Halbenrain findet die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst Hortus Niger statt. Seit der Gründung 1996 hat Hortus Niger – ein Garten für Kunst mit fruchtbarer schwarzer Erde – viel gedeihen lassen und zur Blüte gebracht. Es erwartet Sie ein großartiges Programm.

Große Kürbis- und Maisfelder prägen das Landschaftsbild in den Sommer- und Herbstmonaten in der Gegend um Halbenrain. Halbenrain zählt zu Österreichs größter Käferbohnenanbau-Gemeinde. Die Gastfreundschaft der Halbenrainer, die ländliche Gastronomie sowie Buschenschänken verströmen jene Gemütlichkeit, die die Gäste so lieben.

Ein Höhepunkt ist seit Jahren im Sommer die Veranstaltungreihe Gemma Strawanz'n. Genießen Sie jeden Donnerstag Schmankerl aus der Region. Ein buntes Programm gibt es für Kinder - Kinderschminken und eine Hupfburg aus Stroh sorgen für jede Menge Spaß.

weitere Informationen zum Gemma Strawanz'n

Käferbohne
Strawanz'n in Halbenrain
Kürbis

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Haben Sie so richtig Lust auf Urlaub und möchten eine Unterkunft buchen? Auf Erholung im warmen Wasser der Parktherme, auf gemütliche Wanderungen und Radtouren, auf einen Bummel in der Alstadt und zahlreiche Veranstaltungen? Dann stöbern Sie doch gleich in den Pauschalangeboten!

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