• Weinland rund um Klöch und Tieschen
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Anradeln 2017 - das RADopening der Steiermark

Radregion Bad Radkersburg

Österreichs sonnigste RAD-Region lädt wieder zum beliebten "Anradeln".

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Weinregion

Willkommen im südoststeirischen Weinland

Karte der Region

Wer etwas vom Wein versteht, der kommt hier her. Und wer nichts vom Wein versteht, der lernt ihn hier auf jedem Fall richtig kennen. Und es ist ein ganz besonderes Kennenlernen. Denn genauso einzigartig präsentiert sich die südoststeirische Weinregion!

Das milde, mediterrane Klima und der vulkanische Boden ermöglichen hier Jahr für Jahr eine Traubenernte von höchster Qualität. Mit geschulten Händen entstehen weit über die Landesgrenzen hinaus geschätzte Spitzenweine durch die Kombination aus Weinbauern-Tradition und modernster Technologie.

Bad Radkersburg ist seit dem Altertum eine wichtige Handelsstadt und die älteste Weinstadt der Region. Das bedeutende Weinbaugebiet befand sich damals zwischen Mur und Drau bzw. Pößnitz, im heutigen Slowenien. Der Wein dieser Gegend war berühmt für seine Qualität und weit über die Grenzen bekannt. Auch heute spielt der Wein für die Region Radkersburg eine wichtige Rolle. Bad Radkersburg ist Ausgangspunkt der „Klöcher Weinstraße“, eine von vier Weinstraßen, die sich rund um den Ort Klöch konzentriert. Empfehlenswert ist auch die „Südoststeirische Hügellandweinstraße“ um Straden.

Vinotheken in der Region Bad Radkersburg   Rebsorten

Weingarten Bad Radkersburg
Weinrebe Bad Radkersburg

Das Terroir rund um Klöch und Tieschen

Die Weinbauregion rund um Klöch und Tieschen in der Südoststeiermark hat viel mit Erdgeschichte zu tun. Die Böden werden mitunter von Vulkangestein geprägt, das mitbestimmend ist für die hervorragende Qualität der Weine – ob des berühmten Klöcher Traminer oder der TAU Weine.

Die Qualität der Weine aus der Region sind eng verbunden mit dem vulkanischen Verwitterungsboden. Geprägt wird der Bodentyp von kalkfreiem Rigolboden entwickelt aus Basaltschlacke. Diese entstand vor rund sechs Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch, als damals dünnflüssiges, kieselsäurearmes Magma an der Erdoberfläche austrat und relativ schnell zu Basaltlava erkaltete. Basalt ist ein basisches Ergussgestein und besteht aus einer Mischung von Eisen- und Magnesium-Silikaten mit Olivin und Pyroxen sowie calciumreichem Feldspat und wird heute weltweit abgebaut.

Sonderstellung für Klöch und Tieschen
Das Weinanbaugebiet nimmt in Verbindung mit den Böden und den klimatischen Bedingungen eine Sonderstellung ein. Bereits im Frühjahr gibt es bei der Vegetationsentwicklung einen „Vorsprung“ von ein bis zwei Wochen, der auch bis zum Herbst gehalten wird. Das bewirkt, dass die Trauben um Klöch und Tieschen ihre physiologische Reife früher erreichen. Dies erklärt auch die extrem niedrigeren Säurewerte der Beeren aus der Südoststeiermark, sind sie doch der heißen Jahreszeit sehr lange „ausgesetzt“. Zudem besitzen sie einen höheren KMW- sprich Zuckergehalt und liegen deshalb auch bei den Alkoholwerten oft höher als anderswo oder sie werden mit mehr Restzucker ausgebaut. Das tut vor allem den Klöcher Traminern sehr gut, aber auch andere Rebsorten – wie zum Beispiel Rotweine – nützen die Vorteile dieses Mikroklimas. Bei einzelnen Rebsorten, die von der Primärfrucht geprägt werden sollen, versuchen die Winzer die Naturgegebenheiten durch eine vorgezogene Lese auszugleichen.

Der Jahresverlauf im Weingarten

  • Die Arbeit im Weingarten beginnt mit dem Rebschnitt – dem jährlichen Rückschnitt des einjährigen Holzes und der Korrektur alten Holzes. Die notwendigen Arbeiten werden während des Winters durchgeführt. Es folgen Ausbesserungsarbeiten wie das Setzen von Säulen, das Spannen des Drahtes, oder die Bepflanzung einer Neuanlage.
  • Mit dem Austrieb beginnen die Laubarbeit sowie der Pflanzenschutz und die Pflege des Bodens. Laubarbeiten sind Auslichten, Einstricken der Triebe, Wipfeln der Triebe und das Entfernen von Geiztrieben. Mit diesen Maßnahmen und der Pflege des Weingartens kann der Winzer den Ertrag beeinflussen. Die Ertragshöhe hat den stärksten Einfluss auf die Trauben- und Weinqualität. Ein wichtiger Bestandteil im Weingarten hängt auch mit der Düngung der Reben zusammen.
  • Pflanzenschutz hat während der gesamten Vegetationsphase große Bedeutung. Mit verschiedenen Methoden wird die Rebe vor Schädlingen geschützt. Klimatische Bedingungen, wie Sonne, Hitze, Kälte, Regen beeinflussen jedes Weinjahr und machen deswegen auch jeden Jahrgang einzigartig.
  • Die Weinlese beginnt meist im September und dauert bis Ende Oktober. Im Weinkeller wird der gepresste Traubenmost zu Wein vergoren. Ist die Gärung zu Ende, wird der Wein meist in Edelstahltanks gelagert und kann reifen. Der Winzer kontrolliert und probiert den Wein regelmäßig.
  • Den Zeitpunkt der Abfüllung bestimmt der Winzer. Meist bevor die Weine in Flaschen gefüllt werden, beginnt die Arbeit im Weingarten von neuem

Gleich über der Grenze - nach Slowenien

Im klassischen Weinland Sloweniens sind als die Hauptorte Jeruzalem und Ljutomer zu nennen. Jeruzalem ist ein kleiner Ort in 338m Höhe mit einem phantastischen Rundblick über die mit Wein bewachsenen Hügel. Um die Wallfahrtskirche der Schmerzensreichen Muttergottes gruppieren sich ein paar schöne Häuser. Den biblischen Namen verdankt der Ort dem Bildnis der Gottesmutter, das Pilger im Mittelalter aus dem Heiligen Land mitgebracht hatten.

Eine Legende berichtet außerdem, dass Ritter, die sich einem Kreuzzug nach Jerusalem anschließen wollten, hier feststellten, ihr Geld würde für die Überfahrt durch Adria und Mittelmeer nicht reichen. So beschlossen sie, in dieser angenehmen Gegend zu bleiben und gaben dem Ort den Namen der Hauptstadt des Heiligen Landes. Das Weinbaugebiet um Jeruzalem hatte in der k.k. Monarchie den Ruf, die allerbesten Weinbaulagen zu besitzen.

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