• Winter Wohlgefühl in der Parktherme Bad Radkersburg
Suchen & Buchen

Natura 2000 - Schutzgebiete für Tiere und Pflanzen

Naturschutzgebiete in der Region Bad Radkersburg

Im Netzwerk von Natura 2000 sind herausragende Naturschutzgebiete in ganz Europa zusammengeschlossen. Damit soll gesichert werden, dass auf längere Sicht die vielen hier wildlebende Tiere und Pflanzen und ihre Lebensräume in der Natur erhalten bleiben.

Mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union sind zwei Richtlinien für den Naturschutz in Kraft getreten. Diese sind die Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Durch diese Richtlinien wird europaweit ein Schutzgebietssystem für bestimmte bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie für bestimmte seltene Lebensräume geschaffen.

Unter dem Namen "Natura 2000" gibt es in jedem EU-Land ein besonderes Schutzgebietsnetz. In der Steiermark werden diese auch als Europaschutzgebiete bezeichnet.

In und rund um die Natura 2000 - Gebiete in der Region Bad Radkersburg verbringen Sie einen erholsamen Urlaub der besonderen Art. Gehen Sie im Landschaftsschutzgebiet Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Golfen nach und entspannen Sie nach einem aufregenden Tag in der Parktherme. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit kulinarischen Spezialitäten aus der Region!

Lust auf Natur pur?

Haben Sie so richtig Lust auf Urlaub nahe der Natura 2000 - Gebiete mit gemeinschaftlicher Bedeutung? Dann stöbern Sie doch gleich in den Pauschalangeboten!

zu den Pauschalangeboten der Region     zu den Unterkünften der Region

Steirische Grenzmur mit Gamlitzbach und Gnasbach

Das Europaschutzgebiet „Steirische Grenzmur mit Gamlitzbach und Gnasbach“ ist rund 2238 ha groß und liegt in den Bezirken Südoststeiermark und Leibnitz.

Zwischen Spielfeld und Bad Radkersburg fließt die Mur weitgehend frei und wird 33 km lang von einem schönen Auwald begleitet. Dieser ist in Österreich, nach der Donau mit ihren Auen südlich von Wien, der zweitgröße zusammenhängende Auwald. Außerdem gibt es in diesem Bereich viele Nebenflüsse der Mur. 

In den Murauen finden Sie viele Tier- und Pflanzenarten. Es ist ein wichtiges Rückzugsgebiet für bedrohte Arten in der Steiermark. Zu finden sind

  • 8 Lebensraumtypen
  • 4 verschiedene Säugetiere
  • 15 verschiedene Vögel
  • 2 verschiedene Amphibien
  • 7 verschiedene Insekten
  • 1 Muschel

Der Fischotter war früher in ganz Österreich zu finden. Durch die direkte Verfolgung und verschmutzte und verbaute Gewässer ist er nun jedoch fast ausgestorben. Derzeit ist die Mur an der Grenze mit ihren Nebengewässern der wichtigste Lebensraum für die Fischotter in der Steiermark.

Der Hirschkäfer ist ein unverwechselbarer Käfer mit einer Größe von bis zu 7 cm. Sein Zuhause sind meist vermorschte Wurzelstöcke und Stümpfe von Eichen. Als Larve lebt er 4 - 8 Jahre unter der Erde, bevor er zum Hirschkäfer wird.

Der Neuntöter ist eine Vogelart und bewohnt Nester in dornenreichen Hecken. Seine Nahrung sind meist Insekten, aber auch größere Tiere gehören zu seiner Beute. Diese werden auf Pflanzendornen gespießt und so für den Neuntöter zerkleinert.

Die Zauneidechse findet man an Waldrändern, Bahndämmen, Weingärten, Schottergruben oder naturnahen Gärten. Die Weibchen sind braun und die Männchen hellgrün.

Die Geldbauchunke ist ein kleiner Frosch mit flachem Körper und einer gelb-schwarzen Unterseite. Neu geschaffene Laichgewässer im Auwald werden von ihm schnell entdeckt und genutzt.

Der Eisvogel hat eine auffällige Farbe und jagt als "Stoßtaucher" nach kleinen Fischen. Im Natura 2000 - Gebiet gibt es den Eisvogel am Drauchenbach, Sulzbach und Mühlgang.

Auch verschieden Fledermäuse leben im Gebiet des Auwalds im Bezirk Südoststeiermark.

Die Pflanzen in den Murauen haben eine enge Beziehung mit dem Fluss und unterscheiden sich von allen anderen Wäldern. Die flussnahe Weidenau braucht hoch anstehendes Wasser und Überschwemmungen. Etwas weiter weg vom Fluss findet man Hartholzauenwälder mit Stieleichen, Ulmen und Eschen. Alte Eichen sind besonders typisch für den Auwald.

Neben den Pflanzen und Landtieren gibt es an der hier über 40 verschiedene Fische. 14 davon sind europaweit geschützt. Die vielfältigen Fischarten sind über Donau, Drau und Mur in den Bereich der Grenzmur gekommen.

Teile des südoststeirischen Hügellandes inklusive Höll und Grabenlandbäche

Das Natura 2000 - Gebiet Nummer 14 umfasst Teile des südoststeierischen Hügellandes inklusive Höll und Grabenlandbäche. Das Europaschutzgebiet liegt im Bezirk Südoststeiermark und hat eine Größe von ca. 15.600 ha auf 11 Gemeinden aufgeteilt. In diesem Naturschutzgebiet erleben Sie artenreiche Wiesen, Wälder oder Gewässer und können seltene Vogelarten beobachten.

Der Wald wurde in der Vergangenheit in diesem Naturschutz - Gebiet wenig genutzt, wodruch ein ein Kulturmischwald mit vielen Naturwaldarten entstanden ist. Zu finden sind zum Beispiel Schwarzspecht, Haslbandschnäpper, Mittelspecht, Wespenbussard oder Grauspecht, weshalb es auch als spezielles Vogelschutzgebiet bezeichnet werden kann.

Auch Feuchtgebiete sind in den Wäldern noch zu finden, wodurch Pflanzen wie Orchideen, Geophyten, Wasserschwertlilien und Binsengewächse wachsen.

Der Talboden entlang des Sulzbaches ist sehr feucht, wodurch sich die wildlebenden Tiere wie die Maulwurfsgrille, die Blauracke und der Wiedehopf sehr wohl fühlen.

Im Natura 2000 - Gebiet gibt es auch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Einen großen Teil davon nimmt der Maisanbau ein. Weiters gibt es Kürbisse, Kren, Käferbohnen, Saatmaisfelder und anderes Getreide. Auch Wein kommt aus dieser Gegend. Der Klöcher Traminer ist eine spezielle Köstlichkeit aus dem Ort Klöch.

X