• Winter Wohlgefühl in der Parktherme Bad Radkersburg
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Murauen in der Natur der Region Bad Radkersburg

Auenlandschaft entlang der Mur im Süden der Steiermark

Gerade die Aulandschaft an der Mur bildet im Raum Bad Radkersburg und Halbenrain einen sehr charakteristischen Landschaftsteil der Natur. Zu finden sind hier unmittelbar in der Nähe der Altstadt und der Parktherme ein Erholungsgebiet mit vielen unterschiedlichen Tier- und Planzenarten.

Die Murauen bilden mit rund 3000 ha das zweitgrößte geschlossene Augebiet Österreichs. Sie bilden das Landschaftsschutzgebiete Nr. 36 in der Steiermark und erstrecken sich von Straß im Bezirk Leibnitz bis über Bad Radkersburg hinaus an die Grenze Österreichs zum sogenannten Einserstein. Für die Entstehung dieser Auwälder ist die sich im Augebiet hin und her bewegende Mur verantwortlich.

Im Februar ist der Boden des Auwalds mit Schneeglöckchen bedeckt. Berühmt sind die Murauen jedoch wegen des Bärlauchs, der ab Mai einen leichten Knoblauchduft im Auwald verbreitet.

Auenwald (c) Robert Sommerauer pixelmaker.at
Murauen in der Region Bad Radkersburg (c) Robert Sommerauer pixelmaker.at

Durch die Vernetzung unterschiedlicher Lebensräume auf engstem Raum sind im Bereich der Murauen auch zahlreiche Tiere anzutreffen. Dadurch erweist sich dieses Gebiet als wichtiger Schutzort für bedrohte Tierarten. Auch viele seltene Pflanzenarten fühlen sich in diesem Lebensraum wohl.

Besonders interessant ist die Vogelwelt, die mit dem Eisvogel oder Schwarzstorch vielfältige Arten aufweist. Eine wichtige Rolle spielt die Au auch als Ruheort für Vögel, die in Richtung Süden unterwegs sind. Erwähnt seien vor allem die Kormorane, die im Winter zu Gast sind.

Die schöne Naturlandschaft der Murauen bietet auch Platz für einige Aktivitäten. Radeln Sie auf schönen Radwegen oder entdecken Sie die Murlandschaft beim Wandern, Laufen oder Walken! Von leichten bis anspruchsvollen Touren ist für jeden etwas dabei. Auch der eine oder andere Golfplatz ist in Umgebung zu finden. Für die nöige Entspannung nach einem intensiven Tag an der frischen Luft sorgt das warme Thermalwasser in der naturnahen Parktherme Bad Radkersburg. Auch kulinarisch werden Sie mir regionalen Spezialitäten und Wein verwöhnt. Herzlich Willkommen in der Urlaubsregion Bad Radkersburg!

Die Murauen im Frühling und Sommer

Der Vorfrühling und Frühling ist die beliebteste Zeit für einen Besuch in den Murauen der Region Bad Radkersburg. Im März blühen die Schneeglöckchen, Frühlingsknoten und Lungenkraut. Im Mai verbreitet sich dann der Bärlauch auf den Auwaldböden. Auch verschiedene Gesänge der Vögel sind in dieser Jahreszeit zu hören.

Im Sommer sind unterschiedliche Pflanzen aus fremden Ländern in den Murauen zu finden. Diese sind mit Reisenden über Transportmittel wie Schiff, Bahn oder Flugzeug in den Auwald der Region Bad Radkersburg gekommen. Einige davon sind Gartenpflanzen, die sich am Boden des Auwalds fern von den Schädlingen ihrer Heimat optimal verbreiten können. Außerdem sind in dieser Jahreszeit viele Jungvögel zu finden.

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Natur mit Murauen (c) Robert Sommerauer pixelmaker.at
Bärlauch in den Murauen (c) Fotograf Köngshofer

Die Murauen im Herbst und Winter

Wenn der Herbst Einzug in die Murauen von Bad Radkersburg hält, erstrahlen die Blätter der Bäume in vielen bunten Farben. Im Herbst gibt es aber auch viele Früchte und Pilze. Bekannte Pilze, wie Herrenpilz und Eierschwammerl, sucht man hier vergeblich. Dafür gibt es viele holzbewohnenden Schwämme, von denen die meisten genießbar sind. Wenn man sich nicht sicher ist, einfach stehen lassen! Außerdem kommen im Herbst schon einige Vögel als Wintergäste in der Region an.

Der Winter ist für die Lebewesen in den Murauen eine harte Zeit. Doch wer glaubt, dass es in dieser Zeit in den Murauen nichts Interessantes zu entdecken gibt, der täuscht sich. Wenn man ganz genau hinsieht, entdeckt man die Spuren der im Wald und am Ufer der Mur lebenden Tiere. Neben den Standvögeln findet man auch einige Vögel, die nur im Winter zu Gast sind.

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Möchten Sie die Region Bad Radkersburg und die Murauen kennen lernen? Dann stöbern Sie doch gleich in den Angeboten der Region!

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Bärlauch aus den Murauen der Region Bad Radkersburg

Durch den frischen Bärlauch, der sich im Frühjahr auf den Böden der Aulandschaft ausbreitet, sind die Murauen weit und breit bekannt. Er verleiht dem Auwald seinen typischen Knoblauchgeruch. Alle Teile, Blätter, Zwiebeln und Früchte sind essbar. Die Blüten werden in Essig und Öl eingelegt.

Bärlauchsuppe für den guten Start in den Frühling

Ein beliebtes Gericht ist die klassische Bärlauchsuppe. Für 4 Portionen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 200 Gramm Bärlauch
  • 3 Erdäpfel
  • 1 Zwiebel
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1 Liter klare Gemüsesuppe
  • 125 Milliliter Schlagobers
  • Salz
  • Muskatnuss
  • Pfeffer

Die Zubereitung der Suppe startet mit dem Abspülen, Trocknen, Schleudern und Hacken der Bärlauchblätter. Auch die Zwiebel schälen und fein hacken. Dann die Erdäpfel schälen und würfelig schneiden.

Nun wird 1 Esslöffel Butter in einem Kochtopf erhitzt und die Zwiebel darin angeschwitzt. Die goldgelbe Zwiebel dann mit der Gemüsesuppe aufgießen, die in Würfel geschnittenen Erdäpfel hinzufügen und köcheln lassen bis diese weich sind.

Erst jetzt werden die gehackten Bärlauchblätter hinzugegeben und kurz mitgekocht. Zum Schluss wird die Bärlauchsuppe püriert und die Schlagobers mit den Gewürzen untergerührt, bevor die Suppe serviert werden kann.

Frischer Bärlauch im Frühling
Bärlauch am Auwaldboden

Hinweise für das richtige Pflücken des Bärlauchs

Beim Sammeln sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht mehr als ein Sackerl pflücken. Bitte stellen Sie ihr Auto nicht am im Wald ab und verlassen Sie ncht die Wege!

Besondere Vorsicht ist zu Beginn des Frühlings gegeben. Oft wird der Bärlauch mit der tötlich giftigen Herbstzeitlosen oder dem Schneeglöckchen verwechselt. Sie wachsen beide nebeneinander. Im Zweifelsfall unbedingt stehen lassen. Immer wieder kommt es zu Vergiftungen! Wie unterschiedet man also den Bärlauch von seinen vermeintlichen Doppelgängern?

Der Bärlauch hat weiche Blätter und eine matte Blattunterseite, die eher nach unten hängt. Mit seinem starken Duft nach Knoblauch wächst der Bärlauch in den Murauen der Region Bad Radkersburg.

Das geruchlose Schneeglöckchen, welches auch als Maiglöckchen bekannt ist, hat steifere Blätter und eine glänzende Blattunterseite. Es wachsen immer zwei Blätter eher aufrecht stehend aus einem Stiel.

Die Blätter der Herbstzeitlosen sind eher glänzend und steifer als beim Bärlauch. Es wachsen mehrere nach oben stehende Blätter aus einem Stiel. Die Herbstzeitlose hat keinen Duft und meist bereits früh eine Knospe in der Mitte.

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