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Das Museum im alten Zeughaus

Ein Stück Kultur in Bad Radkersburg

Das neugestaltete Regionalmuseum "Museum im alten Zeughaus" befindet sich im ehemaligen landschaftlichen Zeughaus, das 1588 erbaut wurde. Ursprünglich war das Gebäude mit dem Provianthaus in der Langgasse durch einen Hof verbunden. Der Innenhof mit den zweigeschossigen Arkaden gehört zu den eindrucksvollsten der Stadt und zeigt wiederum den Einfluss italienischer Baumeister.

Durch das Haupttor des Hauses gelangt man in die Emmenstraße, die einst Sporgasse hieß, benannt nach der Zunft der Sporer, Büchsenmachern und Messerschmieden. Im großzügig erbauten Palais Nadasdy befindet sich heute die Hauptschule. Die Bindergasse, benannt nach den Fassbindern, verbindet die Emmenstraße mit dem Hauptplatz.

Museum im alten Zeughaus
Ausstellungsstück Museum im alten Zeughaus

Öffnungszeiten & Führungen

  • Mai bis Oktober am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag 14.00 - 18.00 Uhr / Führungen Mittwoch und Freitag um 15.00 Uhr
  • November, Februar, März und April nur Führungen am Mittwoch und Freitag um 15.00 Uhr
  • Dezember und Jänner geschlossen

Museumsführungen sind auch jederzeit nach Voranmeldung unter +43 3476 3500 10300 möglich - wie auch museumspädagogische Programme für Schulkinder.

Eintrittspreise

Erwachsenenkarte€ 3,50 pro Person
Ermäßigungskarte (mit Gästekarte, Gruppen ab 10 Personen)€ 3,00 pro Person
Ermäßigungskarte - Schülerkarte (mit Ausweis)€ 1,50 pro Person
Familienkarte€ 5,00
ermäßigte Preise für Ö1-Clubmitglieder!

Kontakt:

Logo Museum im alten Zeughaus

Emmenstraße 9
A-8490 Bad Radkersburg

Tel.: +43(0)3476/350010300
Fax: +43(0)3476/2509-38 (Stadtgemeinde)
Mail: museum (at) badradkersburg. at

Mit der Neueröffnung im Mai 1998 versteht sich das “Museum im alten Zeughaus” nunmehr als historisch-volkskundliche aber auch aktuelle “Visitenkarte” der Stadt und ihrer Umgebung.

Der Rundgang durch das Museum ist wie ein Gang durch die Geschichte. Er beginnt in der Vor- und Frühgeschichte, die im großen und ganzen “im Dunkeln” liegt, und endet mit einem Blick auf mögliche Perspektiven für die BewohnerInnen der Stadt und ihrer Umgebung.
Dieser historische Rundgang wurde auf der Basis schon vorhandener Forschungsergebnisse entwickelt und stellt eine Zusammenschau der Publikationen zur Geschichte der Stadt und der Region unter dekonstruktivistischen Gesichtspunkten dar, das heißt es soll deutlich werden, dass Geschichte von der Wissenschaft gemacht wird und selbst harte Daten und Fakten immer einer subjektiven Interpretation unterliegen.

Das Museum verfügt über umfangreiche und zum Teil sehr wertvolle Bestände. Als Beispiel sind hier eine der größten geschlossenen Zunfttruhensammlungen Europas, gefüllt mit Originaldokumenten, einer Reihe von vor- und frühgeschichtlichen Fundgegenständen (etwa einen “Negauer Helm”) oder die “Sammlung Richard Prettner” (ca. 5.000 Glasplattennegative eines Privatfotographen) zu nennen.
Diese Objekte werden in einer inszenierten Ausstellung den BesucherInnen präsentiert. Für diesen gestalterischen Leitgedanken steht stellvertretend die Brücke, die nicht nur den ehemals getrennten vorderen Gebäudetrakt des Museums mit dem hinteren verbindet, sondern auch als Symbol für Völkerverständigung und Aufbruch steht.

Das Konzept sprengt den Rahmen eines traditionellen Regionalmuseums nicht nur philosophisch durch seine Orientierung an einem konstruktivistischen Geschichtsverständnis, sondern auch räumlich, indem es den klassischen Museumsraum erweitert:
In Anlehnung an die französischen “Eco-Museen” stellt es modellhaft Bezüge zwischen verschiedenen regionalen kulturhistorischen, ökonomischen, sozialen und/oder naturräumlichen Entwicklungen und Bedingungen her.
Dazu verbindet es den zentralen Museumsstandort - in unserem Fall das Stadtmuseum - mit relevanten “Bezugsorten” im Umland über Außenstellen, sogenannten Antennen, um eine regionale Vernetzung herzustellen.

Tradition und Handwerk im Museum im alten Zeughaus in Bad Radkersburg
Umfangreiche Sammlungen im Museum im alten Zeughaus

Im Museum werden verdichtete Verweise auf bestimmte städtische und außerstädtische Entwicklungen gegeben, um die BesucherInnen anzuregen, auch die Stadt und ihre Umgebung - durchaus in einem grenzüberschreitenden Sinn -  zu erkunden.

Solche “Antennen” sind etw:

  • die vor- und frühgeschichtlichen Fundplätze in Hummersdorf, Tieschen und Grössing
  • das Römerzeitliche Museum Ratschendorf
  • das Pokrajinski muzej Murska Sobota oder
  • eine Reise zu Kunstwerken des spätmittelalterlichen Künstlers Johannes Aquila in Slowenien, Ungarn und Österreich.

Die Antenne “Handel - Handwerk - Gewerbe” verweist auf traditionelle Handwerksquartiere in der Stadt und moderne Formen früherer handwerklicher Fertigung in Gewerbebetrieben.

Neben einer ständigen Ausstellung bietet das Museum Platz für kulturelle Aktivitäten jeglicher Art (Wechselausstellungen, Konzerte, Lesungen, Seminare etc.). Insofern versteht sich das “Museum im alten Zeughaus” als ein Ort der Kommunikation.

Das Leitbild / Konzept  des „Museum im alten Zeughaus“ soll Punkte wie Sammlung, Aufgaben und Vermittlung des Museums etc. klar hervorheben und gleichzeitig Geschichte und Inhalt der Institution in konzentrierter Form darstellen.

Leitbild / Konzept als PDF herunterladen (PDF, 970KB)

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