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Kren: Charmant-scharfer Komplize

Da kommen einem doch glatt die Freudentränen! Im Herbst dreht sich in der Region Bad Radkersburg kulinarisch alles um den Steirischen Kren, der vor allem für seine würzige Schärfe geschätzt wird. Das bei uns vorherrschende illyrische Klima bietet dem Scharfmacher herrvorragende Wachstumsbedingungen. Auch der schwere, tiefgründige Lehmboden in der Region sorgt für eine optimale Entwicklung und verleiht dem Steirischen Kren seine besondere Schärfe. Rund 95% des österreichischen Krens (auch Meerrettich genannt) werden im Steirischen Vulkanland bis in die Region Bad Radkersburg angebaut.

Krensuppe, Krenlikör, Kreneis - die kreativen Köche der lokalen Gastronomie und Buschenschänken stellen das krengeniale Wurzelgemüse in den Mittelpunkt ihrer Speisen. Der Kren ist aber nicht nur ein charmant-scharfer kulinarischer Begleiter, sondern auch sehr gesund. Bereits 1500 vor Christus wurde im alten Ägypten Kren angebaut - schon damals wussten die Pharaonen um die medizinischen Qualitäten des Krens.

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Kren - einer der Spezialitäten in der Region

Gesundheitliche Wirkung des Krens

Natürliches Antibiotikum

Überlieferungen zu Folge wurde der Steirische Kren schon seit jeher als bewährtes Hausmittel geschätzt. Im Volksmund wird das Wurzelgemüse als „Penicillin des Gartens“ bezeichnet, da es eine Art natürliches Antibiotikum ist: Die Senföle, Vitamine und Mineralstoffe im Kren wirken desinfizierend, reinigend, durchblutungsfördernd und antibakteriell. Kren stärkt die Abwehrkräfte, wirkt Husten lösend und ist ein empfohlenes Vorbeugemittel gegen Erkältungen.

Was der Kren alles kann . . .

Äußerlich wird er als Breiumschlag bei Rheuma, Gicht und anderen Nervenschmerzen eingesetzt. Kren fördert zudem die Nierentätigkeit und kann sogar bei Kopfschmerzen hilfreich sein. Auch bei Magen-Darm-Störungen ist Kren wirksam. Ein rundum gesunder Genuss, dieses krengeniale Gemüse!

Zubereitungstipps

  • für die Zubereitung muss die Wurzel zuerst geschält und anschließend gerieben werden
  • wichtig beim Reiben: unbedingt senkrecht zur Reibefläche halten, damit sich keine Fasern bilden

  • um das volle Aroma zu bewahren, muss der Steirische Kren rasch serviert werden
  • das Beträufeln mit Zitronensaft oder Essig hilft, um Verfärbungen zu vermeiden
  • egal, ob zur Brettljause, als geschmackvolle Zutat im traditionellen Käferbohnensalat, in Suppen, Saucen, Beilagen, Aufstrichen - Steirischer Kren gibt jedem Gericht das gewisse Etwas (und die gewisse Schärfe!)

(Quelle Text: Landesverband Steirischer Gemüsebauern
Quelle Beitragsbilder: © SteirerKren)

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    Christian Weber
    Pölten 6
    8493 Klöch
    03475/2442
    täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet

    Albert Weber
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    täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet

    Familie Zweifler
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    8490 Bad Radkersburg
    0664/2263155
    täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet

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